Die Wettervorhersage


Die Definition des Wetters


Der Begriff Wettervorhersage bezeichnet einen Teilbereich der Meteorologie, welcher dazu verwendet wird, das Wetter innerhalb der nächsten Tage und Wochen vorauszusagen. Das Wetter wird durch den Wetterdienst vorhergesagt, dieser kann entweder staatlich oder privat betrieben werden. Anzumerken ist die Tatsache, dass Meteorologie zwar eine Naturwissenschaft ist, die Vorhersage des Wetters jedoch nicht immer zu hundert Prozent zutreffen kann. In Deutschland wird das Wetter täglich in den Nachrichten vorausgesagt und ist somit ein fester Bestandteil des Programms der öffentlich-rechtlichen Sender. Die Prognose für das am wahrscheinlichsten eintreffende Wetter wird auf eine bestimmt Tageszeit, einen bestimmten Ort und ein spezielles Gebiet festgelegt.

Wie funktioniert die Aufstellung einer Prognose?


Das Wetter wird in der Wissenschaft als ein physikalisches Ereignis beschrieben, durch bereits vergangene und momentane Zustände der Atmosphäre, können Ideen für die zukünftige Entwicklung gezogen werden. Die Berechnung der Wetterprognose ist relativ kompliziert, denn die Einbeziehung kleinster Änderungen kann zu einer großen Veränderung am Ergebnis führen. Grundsätzlich existieren drei verschiedene Arten der Wetterprognose, diese sind neben der manuellen Vorhersage, die Numerische und Synoptische. Auch heutzutage kann eine Vorhersage alleine nicht ein genaues Ergebnis liefern, so werden zumeist alle drei Elemente bei der Berechnung mit einbezogen. Bei der Berechnung des Wetters werden Daten aus einem Netz von Bodenmessstationen mit einbezogen, diese beinhalten unter anderem den Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie die Windgeschwindigkeit. Neben den Daten aus den vielzähligen Bodenmessstationen werden unter anderem auch Beobachtungen von Wettersatelliten, Wetterschiffen, Verkehrsflugzeugen und Radiosonden beachtet. Physikalische Gesetze zur Berechnung des Wetters sind unter anderem die Thermodynamik, die Strömungslehre sowie das Gasgesetz.

Die Verlässlichkeit der Wettervorhersage


Die Verlässlichkeit der Wettervorhersage ist durch nicht vorhersehbare Faktoren stark eingeschränkt, die Vorhersage für den nächsten Tag trifft in der Regel in 90% der Fälle zu. Für drei Tage sinkt diese bereits auf etwa 75%, saisonale Wettervorhersagen sind in den Augen von Fachkräften unseriös. Gründe für die zumeist ungenauen Vorhersagen sind unter anderem der chaotische Anteil am Wettergeschehen sowie die noch zu schwach ausgerüsteten Rechner, welche die immensen Datenmengen nicht schnell genug verarbeiten können. Des Weiteren kann kein Rechenmodell für kleine und größere Entfernungen angewendet werden, denn alleine Schatten oder Sonnenschein können die Temperatur um einige Grad heben oder senken, wodurch eine andere Luftfeuchtigkeit in kleineren Gebieten hervorgerufen wird.

Webseiten zum Thema:
http://www.wetteronline.de/ - http://www.wetter.com/