Die Auslandskrankenversicherung
Und wird man im Urlaub auch mal schwach, macht einen die Auslandskrankenversicherung wieder wach
An alles wird gedacht, ein neuer Koffer gekauft, die Klamotten werden auf den neuesten Stand gebracht und das alles für den nächsten Urlaub. Es wird quasi an alles gedacht, oder? Wie steht es mit einer Auslandskrankenversicherung? Viele Urlauber denken, ich habe ja meine Krankenversicherung, wozu benötige ich da noch eine extra Auslandskrankenversicherung. Die Frage ist berechtigt, denn es kommt immer darauf an, wohin die Reise geht. Aber selbst, wenn es ein europäisches Ziel ist, reicht im Allgemeinen die normale Krankenkasse nicht aus.
Ob mit dem eigenen Auto, Mietwagen oder im Ski-Urlaub. Passiert dort ein Unfall und es fallen Rückholkosten,
Bergungskosten oder sonstige vorher schwer kalkulierbare Kosten an, müssen diese aus eigener Tasche bezahlt werden, da dieser Leistungsbereich durch die Krankenkasse im Heimatland selten gedeckt sein wird.
Eine Auslandskrankenversicherung ist wichtiger als die Kreditkarte und der Umgang wesentlich billiger.
Durch die Gesundheitsreform sind Leistungen der Kassen entweder ganz gestrichen oder stark eingeschränkt worden. Leistungen die einmal zum Standard eines jeden Bürgers gehörten. Hier sollten rechtzeitig vor dem Reisebeginn die Leistungen der heimischen Krankenkasse in den Unterlagen studiert werden, sonst kann das Unheil nicht mehr weit sein.
Wer kann eine Auslandskrankenversicherung abschließen?
Jeder der in ein anderes Land zum Urlaub machen fliegt oder mit dem eigenen Auto dort hinfährt. Der Versicherungsbeginn setzt schon an der Grenze ein, bei sofortigem Abschluss. Die Versicherung ist unabhängig vom Alter und dem Gesundheitszustand und wird entweder für ein Jahr oder nur für die Reisezeit abgeschlossen.
Die Auslandskrankenversicherung ist nicht für ein schon im Heimatland bestehendes Leiden verantwortlich und übernimmt auch nicht die Kosten dafür. Es handelt sich um eine reine Notversorgung, welche durchaus auch zu einer Operation benötigt wird. Die Kosten sind überschaubar. Für vierzehn Tage ist ein Betrag von ca. 30,- Euro fällig. Ein Spottpreis im Gegensatz zur Leistung. Wer häufiger im Jahr verreist ist mit einer jährlichen Auslandskrankenversicherung, bei einer Hausversicherung abgeschlossen, am besten bedient. Der Beitrag beträgt dann ungefähr 17,- bis 20,- Euro im Jahr.
Wo liegt nun der Vorteil bei einer Auslandskrankenversicherung?
Häufig im Ausland auftretende Beschwerden sind z.B. Zahnschmerzen. Es werden von dem Versicherer alle Kosten, angefangen von der Notfallversorgung bis zur Reparatur von Zahnersatz übernommen.
Bei einem Beinbruch oder sonstigem Bruch im Skiurlaub wird der Geschädigte als Privatpatient behandelt inkl.
Unterbringung, Behandlung und Operation. Handelt es sich um eine komplizierte Behandlung, welche in dem dortigen Krankenhaus nicht durchgeführt werden kann, beinhaltet die Versicherung einen Krankenrücktransport in eine Deutsche Klinik.
Handelt es sich um einen Autounfall mit anschließenden Bergungskosten, sind diese mit je nach Versicherer
bis zu 3000,- Euro gedeckt. Es handelt sich allesamt um Leistungen, denen man ohne Auslandskrankenversicherung nicht gewachsen wäre.
